Monstera Bulbasaur
Monstera Bulbasaur
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Produktdetails
Botanischer Name: Monstera deliciosa 'Bulbasaur' (Aronstabgewächs, Fensterblatt)
Herkunft: natürliche Mutation (Sport) der Monstera deliciosa, Stammart aus dem tropischen Mittelamerika
Blattzeichnung: mosaikartig gefleckt in Dunkelgrün, Mintgrün und Creme, bei jeder Pflanze anders
Blätter: dick, fest, gewellt und strukturiert, rundlich-herzförmig
Wuchs: gedrungener als die normale Monstera, langsam bis mäßig wachsend, kletternd
Licht: hell, indirekt, keine pralle Mittagssonne
Gießen: wenn die oberen 3-5 cm Substrat angetrocknet sind, keine Staunässe
Substrat: luftige Aroid-Mischung aus Rinde, Perlite, Kokos und etwas Erde
Temperatur: 18 bis 28 Grad, nicht unter 15 Grad
Luftfeuchte: ideal 50 bis 70 Prozent
Kletterhilfe: Moosstab empfohlen
Giftig: ja, für Menschen und Haustiere (Calciumoxalat)
Lieferform: Steckling
Die Monstera Bulbasaur ist eine der auffälligsten neuen Monstera-Formen: dicke, gewellte Blätter mit einer Tarnmuster-Zeichnung aus Dunkelgrün, Mintgrün und Creme, dazu ein gedrungener, kompakter Wuchs. Bei Weedlings bekommst du sie als Steckling, mit dem du dir diese Sammlerpflanze selbst heranziehst.
Herkunft und Botanik
Die Bulbasaur ist keine eigene Art, sondern eine natürlich entstandene Mutation der bekannten Monstera deliciosa, deren Stammform aus den Regenwäldern Mittelamerikas kommt. Bulbasaur ist dabei eine Handelsbezeichnung und kein offiziell registrierter Sortenname. Inzwischen wird die Pflanze in größerer Zahl vermehrt und ist dadurch erschwinglicher geworden, bleibt aber eine Besonderheit in jeder Pflanzensammlung.
Was macht die Bulbasaur besonders?
Ihre Panaschierung unterscheidet sich klar von anderen bunten Monstera-Formen. Die Thai Constellation zeigt feine cremefarbene Sprenkel, die Albo große weiße Flächen und Hälften. Die Bulbasaur hat dagegen ein kleinteiliges, blockartiges Mosaik in mehreren Grüntönen mit cremigen Flecken. Dazu kommen ungewöhnlich dicke, feste und gewellte Blätter mit rundlichen Lappen sowie ein gedrungener Wuchs. Die typischen Schlitze im Blatt bildet sie erst später und unregelmäßiger als die grüne Monstera.
Standort und Licht
Ein heller Platz mit viel indirektem Licht ist entscheidend. Die hellen Blattpartien enthalten weniger Chlorophyll, deshalb braucht die Bulbasaur mehr Licht als eine grüne Monstera. Bei zu wenig Licht werden neue Blätter grüner und die Triebe strecken sich. Pralle Mittagssonne kann die hellen Bereiche verbrennen. Ost- oder Westfenster oder ein Platz mit Pflanzenlampe sind ideal.
Gießen und Luftfeuchte
Gieße erst wieder, wenn die oberen 3 bis 5 cm des Substrats angetrocknet sind, und lass überschüssiges Wasser immer ablaufen. Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule. Im Winter brauchst du deutlich weniger Wasser. Eine Luftfeuchte von 50 bis 70 Prozent ist ideal, normale Raumluft verträgt die Pflanze aber ebenfalls.
Substrat, Düngung und Umtopfen
Am besten wächst die Bulbasaur in einer luftigen, gut drainierenden Aroid-Mischung aus Rinde, Perlite, Kokoschips und etwas Erde oder Wurmhumus. Von Frühjahr bis Herbst düngst du alle 2 bis 4 Wochen mit verdünntem Flüssigdünger, im Winter kaum oder gar nicht. Ein frischer Steckling bekommt erst Dünger, wenn das erste neue Blatt erscheint. Ein Moosstab gibt der kletternden Pflanze Halt und fördert größere Blätter.
Pflege deines Stecklings
Ein Monstera-Steckling wächst nur über einen Knoten weiter, an dem neue Wurzeln und Triebe entstehen. Stelle ihn in kalkarmes Wasser oder in ein feuchtes, luftiges Substrat und halte ihn warm bei rund 25 Grad, hell und ohne direkte Sonne. Erste Wurzeln zeigen sich meist nach 2 bis 4 Wochen. Sobald sie einige Zentimeter lang sind, setzt du den Steckling in die Aroid-Mischung. Die ersten neuen Blätter können grüner ausfallen, mit zunehmendem Wachstum zeigt sich die typische Zeichnung wieder deutlicher.
Schädlinge und Sicherheit
Achte vor allem auf Thripse, Spinnmilben, Woll- und Schildläuse und kontrolliere regelmäßig die Blattunterseiten. Die Monstera enthält Calciumoxalat und ist für Menschen und Haustiere wie Katzen und Hunde giftig. Stelle sie deshalb außer Reichweite von Kindern und Tieren auf.
Häufige Fragen
Ist die Bulbasaur eine eigene Art? Nein, sie ist eine natürliche Mutation der Monstera deliciosa.
Ist jede Pflanze gleich gemustert? Nein, die Zeichnung ist bei jeder Pflanze und jedem Blatt anders.
Wie unterscheidet sie sich von der Thai Constellation? Die Thai Constellation hat feine helle Sprenkel, die Bulbasaur ein gröberes Mosaik in mehreren Grüntönen und dickere, gewellte Blätter.
Wie hell muss sie stehen? Sehr hell, aber ohne pralle Mittagssonne.
Braucht sie eine Kletterhilfe? Ein Moosstab wird empfohlen.
Wie lange dauert es, bis der Steckling Wurzeln bildet? Meist 2 bis 4 Wochen bei rund 25 Grad.
Ist sie giftig? Ja, sie enthält Calciumoxalat.
Fazit
Die Monstera Bulbasaur verbindet ein einzigartiges Mosaik in Grün, Mint und Creme mit dicken, gewellten Blättern und kompaktem Wuchs. Als Steckling von Weedlings ziehst du dir diese besondere Monstera selbst heran.